Sanierung von Dach und denkmalgeschützter Aussenfassade


Sanierung von Dach und denkmalgeschützter Aussenfassade


Diese Adventskerze ist ein kreatives Designobjekt, das handwerkliche Tradition mit Upcycling und minimalem Design vereint.


Die Kerze trägt eine Skala von 1 bis 24, die als Countdown bis Weihnachten dient, und spielt mit der Beschriftung «24 × 20 min = Xmas» – ein Wortspiel, das «X-mas» und «Massband» verbindet.
Der Kerzenständer besteht aus einer industriellen Schraubenmutter, was dem Objekt eine klare, minimalistische Ästhetik verleiht und einen industriellen Charme unterstreicht.

KERZE wurde in Zusammenarbeit mit INMOKO als Kundengeschenk für die Adventszeit 2025 entwickelt und leistete einen wertvollen Beitrag zur Entschleunigung der Vorweihnachtszeit. 😉

Das Erdgeschoss vereint die Bereiche Kochen, Essen, Wohnen und Entrée in einem offenen, fliessenden Raumkonzept. Der eingesetzte Träger aus gewachstem Stahl fügt sich als modernes Element in das architektonische Gesamtkonzept ein. So entsteht ein spannungsvolles Zusammenspiel zwischen historischer Bausubstanz und zeitgenössischer Gestaltung.

Ein massgeschneidertes Garderobenmöbel dient nicht nur als Windfang im Entrée, sondern integriert gleichzeitig den zentralen Sanitärstrang des Hauses. Diese Lösung schafft eine klare räumliche Struktur, ohne den offenen Charakter des Erdgeschosses zu beeinträchtigen.
Ein besonderes Element bildet die freigelegte Bruchsteinwand, die im Zuge der Sanierung sorgfältig restauriert und bewusst inszeniert wurde. Sie verleiht dem Raum Tiefe und Authentizität und macht die Geschichte des Hauses sichtbar.

Im Obergeschoss wurde der bestehende Balkon verglast und mit klassischen Fallarmmarkisen ausgestattet. Der neu entstandene Raum dient als Spielflur und Arbeitsbereich und erweitert die Nutzungsmöglichkeiten des Hauses. Gleichzeitig wurde die Hoffassade beruhigt, indem bestehende Strukturen aus Stahl und Kupfer gestalterisch integriert und reduziert wurden. Auch die darüberliegende Dachterrasse wurde im Zuge der Arbeiten saniert.


Im gesamten Haus wurde bewusst auf Sockelleisten verzichtet, um die Räume visuell zu beruhigen und die historischen Strukturen nicht zu überlagern. Die bestehenden Holzgeländer wurden durch minimalistische Handläufe aus schwarzem Stahl ergänzt. Dieses zurückhaltende Detail schafft einen spannenden Kontrast zur ornamentalen Bestandsstruktur und unterstreicht das Zusammenspiel von traditioneller und moderner Architektur.
Der Umbau und die Sanierung dieses Stadthauses in Basel zeigen, wie historische Architektur sensibel weiterentwickelt werden kann. Mit einem offenen Erdgeschoss, der sorgfältig restaurierten Bruchsteinwand und der neuen Nutzung des verglasten Balkons entstand ein zeitgemässes Zuhause, das den Charakter des Hauses bewahrt und gleichzeitig modernen Wohnansprüchen gerecht wird.


Studie für den Umbau eines Einfamilienhauses.
Der Bestand beinhaltet drei Baukörper aus unterschiedlichen Epochen und Konstruktionsweisen. Einen zweigeschossigen Gebäudeteil im Osten und ein dreigeschossiges Gebäude im Westen, die schliesslich zu einem Gesamtensemble verbunden wurden.

Kern unseres Beitrags ist die Verlegung der Kellertreppe in den Bereich des bestehenden Wintergartens. Die Decke über dem Kellergeschoss wird dafür geöffnet und es entsteht ein grosszügiges Atrium. Ausserdem wird dadurch eine kompakte Erschliessung erreicht und eine Option von zwei unabhängigen Wohneinheiten ermöglicht. Des Weiteren wird die baugesetzliche Übernutzung im Erdgeschoss gelöst und sowohl Entrée als auch Sockelgeschoss durch einen lichtdurchfluteten Patio aufgewertet.






Umbau, Anbau und Umnutzung eines Einfamilienhauses.

Der bestehende Vorplatz mit Doppelgarage und Betonwand wurde durch ein neues, modernes Dach ergänzt. Ein gedeckter Eingangsbereich mit integriertem Veloabstellplatz sorgt nun für zusätzlichen Komfort und eine einladende Atmosphäre.

Das Dachwasser ist direkt in der Stütze integriert, sodass auf separate Wasserspeier verzichtet werden konnte. Dadurch entsteht ein klarer, puristischer Look, der Funktionalität und Design optimal vereint.

Bei diesem Architekturprojekt stand der An- und Umbau eines Einfamilienhauses im Fokus. Ziel war es, den Wohnraum zu erweitern und gleichzeitig den Gartenbereich optimal zu gestalten.
Um den Garten zu vergrössern, wurde der Hang mit einer ästhetischen Sichtbetonstruktur erweitert. Gleichzeitig wurde ein stilvoller Pool aus Sichtbeton harmonisch in die Gestaltung integriert. Das Vordach orientiert sich an derselben Sichtbeton-Architektur und fügt sich nahtlos in das Gesamtkonzept ein.

Dieses Projekt zeigt, wie moderner An- und Umbau, durchdachte Sichtbeton-Elemente und funktionale Details zu einem harmonischen Gesamtkonzept für Einfamilienhäuser kombiniert werden können.
Umbau und Umnutzung eines alten Pförtnerhauses in Wohnateliers mit Dachterrasse.





WETTBEWERBSPROGRAMM Gefordert war die Umnutzung eines Bürogebäudes mit 30 bis 35 kostengünstigen Wohnungen zuzüglich vermietbarer Einzelflächen auf einer Gesamtgrösse zwischen 1’900 und 2’100 m². Unser Konzept weist 37 Wohnungen und insgesamt 2’520 m² effektiv nutzbaren Raum nach. Mit 20 % mehr vermietbarer Fläche ist unser Beitrag, verglichen mit über 120 eingereichten Arbeiten der Effizienteste und hat aufgrund der strengen Orientierung an bereits vorhandenen Strukturen den kleinsten ökologischen Fussabdruck.


IDEE
Kompakte Wohnmodule mit Zugang zu grosszügigen Gemeinschaftsräumen und Aussenflächen.
Je nach Lebensphase können Räume bedürfnisgerecht gemietet oder geteilt werden. Kleine Einheiten bieten die Flexibilität bestehenden Wohnraum zu ergänzen, beispielsweise als Hobbyraum, Gästezimmer oder zur Pflege eines Angehörigen in unmittelbarer Umgebung.

GEMEINSCHAFTSRÄUME
Im Erdgeschoss liegt die Gemeinschaftsküche mit Aufenthaltsbereich und direkter Anbindung zu Garten, Hebelift und Toilettenanlagen. Im 1. Obergeschoss gibt es zudem eine Sauna, wodurch Mieträume ohne Sanitäreinrichtungen auch Zugang zu einer Dusche erhalten. Das 2. Obergeschoss bietet eine grosse Waschküche mit Aufenthaltsbereich und Südterrasse. Eine zweite Waschmöglichkeit befindet sich im Attikageschoss.
Im 3. Obergeschoss lädt ein Multimediaraum zum Teilen von Büchern, Zeitschriften, DVDs etc. ein. Ausserdem sind dort alle technischen Einrichtungen für gemeinsame Filmvorführungen installiert.
AUSSENFLÄCHEN
Vor dem Gebäude im Süden entsteht ein grosses Pflanzfeld mit Bäumen und beschatteten Sitzgelegenheiten. Der wassergebundene Bodenbelag eignet sich zum Boulespielen und verleiht dem Ort einen mediterranen Charakter. Im östlichen Teil gibt es Velostellflächen für Besucher. Die verbleibenden Parkplätze werden durch eine öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge ergänzt. Das begehbare Dach im Erdgeschoss, wird für Urban Gardening und Farming Projekte freigegeben. Ziel ist die angrenzende Südfassade mit Pflanzen aus dafür bereitgestellten Hochbeeten zu begrünen. Bienenkästen können aufgestellt werden und frei laufende Hühner die Szenerie beleben.
Die Nutzung der Dachterrasse ist den Bewohnern der Attikawohnungen vorbehalten. Separiert wird diese Fläche durch fest installierte Pflanztröge mit Rankgittern. Ergänzend dazu gibt es mobile Pflanzeinheiten, die auch als zusätzlicher Sonnenschutz genutzt werden können. Gedeckte Aussenbereiche erübrigen den Einsatz von konventionellen Markisen.

FASSADEN
Die Balkoneinschnitte im Süden nehmen Bezug auf die östlich angrenzende Fassade und brechen das strenge Raster der bestehenden Oberflächenstruktur.
Mit der Materialisierung und Begrünung der Aussenbereichen ergibt sich sowohl von aussen als auch innen eine Referenz zur Natur. Das heimische Nadelholz der Fassadenverkleidung verleiht der Hülle ein wohnliches Profil. Die Putzoberflächen aus regionalem Kies schaffen einen direkten Bezug zum nahe gelegenen Wasser und beleben die Aussenhaut durch ein natürliches Farbspiel.

UNTERGESCHOSSE UND DACH
Der neu gestaltete Eingangsbereich ermöglicht den direkten Zugang zum 1. Untergeschoss und öffnet es somit auch für externe Anlässe. Der Gemeinschaftsraum bildet eine Art Patio um den Atelier, Hobbyund Bastelräume arrangiert sind.
Das 2. Untergeschoss ist optional auch über einen Warenlift erreichbar und damit prädestiniert für die Einrichtung der Mieterkeller und Lagerräumen.
Der Luftschutzkeller im 2. und 3. Untergeschoss eignet sich dank der massiven Bauweise für Soundprojekte jeglicher Art. Neben Proberäumen oder Tonstudios, ist hier auch die Etablierung eines Clubs mit Zugang über die Tiefgarage denkbar. Das Dach über der Attika ist für Anlagen zur solaren Energiegewinnung optimal orientiert.

STRUKTUR
Eingriffe in die Statik werden auf ein Minimum reduziert und konzentrieren sich im Erdgeschoss auf den Haupteingang und den nördlichen Ausgang zum «Public-Garden». Durch die Modifikation der Eingangssituation entsteht Raum für einen grosszügigen Hebelift und eine Briefkastenanlage für 45 Einheiten. Der Fassadeneinschnitt für die Treppe zum Garten erzeugt jeweils einen gedeckten Aussensitzplatz im Erd- und 1. Obergeschoss. In den Regelgeschossen werden die Stirnseiten der Deckenplatten auf Süd- und Nordseite zurückgeschnitten und die westlichen Tragwände durch jeweils zwei neue Türöffnungen erweitert. Im Erschliessungskern gibt es insgesamt zwei neue Öffnungen für die Gemeinschaftsküche und Sauna.
Im Attikageschoss entstehen ein neuer Fassadeneinschnitt nach Westen und zwei Rücksprünge der Gebäudehülle im Süden. Die bestehenden Dachöffnungen werden komplett integriert. In den Untergeschossen ergänzt lediglich ein Kuppelfenster die Dachfläche über den Ateliers. Alle Technikräume bleiben in ihrer Form und Funktion erhalten.



Einfamilienhaus in Elementbauweise. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil des architektonischen Entwurfs und der Konstruktion. Dafür wird einen ganzheitlichen Ansatz entwickelt: Ein flexibles Holzbausystem, das die Interaktion der Nutzer mit dem Gebäude ins Zentrum des Entwurfs rückt. Die nachhaltige Bauweise wird nicht allein durch das Material Holz erreicht, sondern auch durch die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Wohngebäude. Die weitreichenden Potenziale dieses Bausystems ist belegt.




Der Umbau dieses Mehrfamilienhauses aus dem Jahr 1922 in Allschwil vereint historisches Flair mit modernster Technik. Das Projekt konzentriert sich auf die komplette Erneuerung des Sanitärstrangs, der nun zentral gebündelt wurde, um eine kompakte und effiziente Lösung zu schaffen. Diese Massnahme sorgt nicht nur für eine optimale Nutzung des Raums, sondern auch für eine nachhaltige Energieeffizienz des Gebäudes.

Im Zuge des Umbaus wurden alle Badezimmer renoviert und mit Zementfliesen ausgestattet, die dem Stil der ursprünglichen Epoche entsprechen. So bleibt der historische Charme des Hauses erhalten, während gleichzeitig moderne Standards in Sachen Hygiene und Komfort erfüllt werden. Jedes Bad wurde individuell angepasst, um höchsten Ansprüchen an Funktionalität und Design gerecht zu werden.

Die neue Küche des Einfamilienhauses orientiert sich an den Küchen in gehobenen Gastronomiebetrieben, wie sie in Bars, Restaurants und Hotels zu finden sind. Sie vereint hochwertige Materialien und durchdachte Technik für eine professionelle Nutzung und ein stilvolles Ambiente. Die offene Gestaltung der Küche sorgt für eine nahtlose Verbindung zwischen Kochbereich und Wohnraum, was das Haus zu einem idealen Ort für geselliges Beisammensein und kulinarische Erlebnisse macht.

Der Umbau des Mehrfamilienhauses in Allschwil zu einem Einfamilienhaus ist ein perfektes Beispiel für die gelungene Verbindung von Alt und Neu. Durch die Erneuerung des Sanitärstrangs, die sorgfältige Renovierung der Badezimmer mit historischen Zementfliesen und die moderne Küche im Gastronomiestil entstand ein einzigartiges Zuhause, das sowohl den Charme vergangener Zeiten bewahrt als auch den Komfort und die Funktionalität der heutigen Zeit widerspiegelt.


Bei diesem Schweizer Apartment aus den 1970er-Jahren musste ein Konzept für vergleichsweise kleine Wohnräume gefunden werden. Zum einen wurde auf eine optische Vergrösserung gesetzt und im Entrée sowie im Bad mit verspiegelten Wandflächen gearbeitet. Hierfür wurde gleichzeitig ein passendes Lichtkonzept entwickelt, das in seiner Reflexion die Raumspiegelungen aufnimmt und so zusätzlich den Eindruck von Helligkeit und Weite erzeugt.

Zum anderen wurden kompakte Lösungen geschaffen, um den architektonisch vorgegebenen Raum effektiv zu nutzen. So verbergen sich hinter einem Teil der Spiegelflächen praktische Schrankeinbauten. Besonders in der Küche ermöglichen kombinierte Einbauelemente, die Nutzung von Nischen sowie platzsparende Möblierung Bewegungsfreiheit und funktionales Arbeiten.

Als besonderer Akzent wurde schwarze magnetische Wandfarbe eingesetzt, an der beispielsweise Notizzettel befestigt werden können, ohne die homogene Wandfläche zu stören. Daran anschließend wurden die übrigen Wände in Weiss gehalten, von dem sich wiederum die dunklen Leuchten abheben.
Die Kontrastierung von Schwarz und Weiss wurde auch in den übrigen Räumen fortgeführt: So sind die weissen Heizkörperlamellen im Retro-Chic erhalten und vor einen schwarzen Hintergrund gesetzt. Auch im Kaminbereich finden sich helle und dunkle Elemente. Hier wurde zudem die ursprüngliche Kupferverkleidung aufgearbeitet und so eine natürliche Nuance hinzugefügt, die sich beispielsweise auch im Eichenholzboden sowie in den darauf abgestimmten Fensterbänken wiederfindet.

Der Umbau historischer Gebäude erfordert Fachwissen und ein sensibles Vorgehen. Die Umnutzung einer denkmalgeschützten Scheune aus dem 19. Jahrhundert im Kanton Baselland zeigt, wie traditionelle Architektur und moderne Nutzung harmonisch miteinander vereint werden können. Die Scheune, die ursprünglich als landwirtschaftliches Gebäude diente, wurde sorgfältig renoviert und modernisiert, um den heutigen Ansprüchen an Wohnkomfort und Funktionalität gerecht zu werden, während ihr historischer Charme erhalten blieb.


In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege wurde ein zeitgemässes Konzept für die Umnutzung entwickelt. Die Scheune präsentiert sich sowohl vor als auch nach dem Umbau mit einer rustikalen Holzverkleidung, die sich harmonisch in die ländliche Umgebung einfügt.
Das Projekt liegt in einer engen Gasse eines Dorfes, umgeben von traditionellen Steinhäusern und beeindruckender Landschaft. Die Visualisierungen zeigen die Scheune vor und nach der Umnutzung.


Unser Ziel war es, mit Respekt vor der Geschichte der Scheune gleichzeitig eine Lösung zu finden, die den heutigen Anforderungen entspricht. Dabei setzten wir auf eine behutsame Umnutzung des Bestandsgebäudes und kombinierten es mit modernen Neubau-Elementen. Das Ergebnis ist ein zukunftsweisendes Projekt, das Tradition und Innovation miteinander verbindet.
Im Rahmen eines Wettbewerbes wurde die Erweiterung eines bestehenden Einfamilienhauses erarbeitet. Unser Entwurf überzeugte mit einer kompakten Aufstockung aus Holz und wurde schliesslich realisiert.

Das bestehende Einfamilienhaus von 1959 in Allschwil wurde umfassend umgebaut und aufgestockt. Ziel war eine nachhaltige, moderne Erweiterung mit Holzständerbauweise, die sich harmonisch in das vorhandene Gebäude einfügt und gleichzeitig neue ästhetische und funktionale Akzente setzt.

Ein zentrales Element des Projekts war die Verlängerung der bestehenden Dachhaut, wodurch der Anbau mit Aufstockung und das Hauptgebäude optisch miteinander verbunden werden. Die Aufstockung aus Holz wurde auf dem vorhandenen Anbau mit Erker und Cheminée realisiert. Der Erker wurde durch einen kleinen Balkon nach oben erweitert.
Die Innenräume überzeugen durch helle, grosszügige Räume, grosse Fenster und minimalistische Gestaltung. Beispiele sind:


Die Erweiterung erfüllt höchste energetische Standards:

Durch die Kombination aus moderner Architektur, Holzständerbauweise und nachhaltiger Technologie entstand eine Erweiterung, die sowohl räumliche als auch energetische Anforderungen der Zukunft erfüllt. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie ästhetisches Design und ökologische Verantwortung in einem modernen Wohnhaus vereint werden können.

Der Umbau eines denkmalgeschützten Stadthauses in Sissach vereinte archäologische Expertise mit moderner Wohnraumgestaltung. Ziel war es, die historische Tragkonstruktion zu erhalten, die Gebäudestruktur zu vereinfachen und den bestehenden Velobetrieb im Erdgeschoss aufrechtzuerhalten. Durch den Einsatz von Stahlträgern konnten sowohl der Erdbebenschutz gewährleistet als auch die Originalbalkendecken erhalten werden.

Zur Optimierung der Raumstruktur und zur Erdbebenertüchtigung wurden zwischen den beiden Haustrennwänden Stahlträger eingesetzt. Dies ermöglichte eine offene, flexible Wohnraumgestaltung und schuf eine helle Galerie im zuvor dunklen ersten Obergeschoss. Die Galerie sorgt für maximale Lichtdurchflutung, spannende Sichtachsen und ein grosszügiges Raumgefühl.


Die moderne Küche kombiniert funktionale Gestaltung mit ästhetischer Klarheit:
Der Niveauversatz zur Dachterrasse wurde durch eine Kücheninsel mit integrierter Treppenanlage elegant gelöst.

Die Badezimmer wurden mit Fokus auf Komfort und elegantes Design gestaltet:

Sämtliche Sanitärinstallationen wurden an die östliche Wand verlegt, sodass die westliche Bruchsteinwand jetzt vollständig sichtbar ist. Die originalen Balkendecken treten besonders im Wohn- und Essbereich repräsentativ in Erscheinung und verbinden historische Substanz mit moderner Architektur.

Dieses Projekt von KGRUPPE Architekten Basel zeigt, wie ein denkmalgeschütztes Stadthaus erfolgreich saniert und modernisiert werden kann. Die Kombination aus Stahlträgern, lichtdurchfluteten Galerien, erhaltenen Originalelementen und modernen Innenräumen schafft ein harmonisches Zusammenspiel von Tradition und zeitgemässer Wohnkultur.
Das Upcycling von Alltagsgegenständen hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, und auch wir bei KGRUPPE Architekten Basel experimentieren gerne mit innovativen Materialien wie Paletten, Getränkekisten und Kunststoffharassen. Diese alten Materialien neu zu interpretieren, ist unsere Leidenschaft – ein Ansatz, der nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kreativ ist.


Seit unserem Projekt mit 2000 Desperadoskästen hatten wir genügend Zeit, uns intensiv mit diesen Materialien auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung gab uns die Möglichkeit, uns intensiv mit den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Upcycling-Materialien auseinanderzusetzen. Daraus entstand ein minimalistisches, aber funktionales Möbelstück, das Funktionalität mit einem modernen Design vereint.
Unser Ziel war es, eine leichte, nachhaltige Unterlage für Futons zu schaffen, die deutlich weniger Gewicht als herkömmliche Tatamis aufweist. Dafür entschieden wir uns für eine leichte Rahmenkonstruktion aus Holz.
Eine eingebaute Wabenplatte aus Kunststoff sorgt für die notwendige Luftzirkulation und spielt mit dem Look der weissen Harassen. Diese Materialien verleihen dem Möbelstück nicht nur eine funktionale, sondern auch eine ästhetische Qualität.
Am Kopfende des Bettes wurden drei Drucktaster integriert, die jeweils eine Steckdose für unterschiedliche Lichtstimmungen steuern. So kann die Atmosphäre im Raum je nach Bedarf angepasst werden.
Optional haben wir einen Monitor montiert, der dezent unter der Liegefläche verstaut werden kann. Dies verbindet moderne Technik mit einem minimalistischen Design. Alle technischen Komponenten und die Beleuchtung finden in den umgenutzten Getränkekästen Platz, sodass der Raum sowohl funktional als auch stilvoll bleibt.
Die Ambimed Tagesklinik in Basel wurde umfassend umgebaut. Das Projekt umfasste Operationssaal, Anästhesie, Sterilisation und weitere medizinische Funktionsräume. Eine der grössten Herausforderungen war die straffe Zeitvorgabe von knapp einem Monat für alle Umbaumassnahmen. Deshalb mussten alle Arbeitsabläufe perfekt aufeinander abgestimmt werden, um Effizienz, hohe Qualität und eine angenehme Atmosphäre für Patienten und Personal zu gewährleisten – selbst in den relativ kleinen Räumlichkeiten.


In enger Kooperation mit dem Klinikteam wurden zunächst die technische Infrastruktur und die internen Arbeitsabläufe analysiert. Darauf aufbauend entwickelten die Architekten ein durchdachtes Farbkonzept und raumoptimiertes Mobiliar, das sowohl die Funktionalität als auch den Komfort in der Klinik steigert.

Die Räume zeichnen sich durch helle, freundliche Farben, lackierte Oberflächen und lichtdurchlässige Raumteiler aus leichtem Stoff aus. Ein speziell konzipierter Linsenschrank dient als Durchreiche und ermöglicht eine effiziente Versorgung des Operationssaals. Im OP selbst sorgt eine integrierte „Ladegarage“ für eine kontinuierliche Bereitstellung des technischen Geräts.
Das dominante Weiss der medizinisch-sterilen Umgebung wird durch sanfte Akzente in Grün, Blau und Flieder ergänzt. So entsteht in jedem Bereich der Klinik eine Atmosphäre, die Beruhigung, Konzentration und Entspannung fördert – ideal sowohl für Patienten als auch für das medizinische Personal.

Die vorhandenen Desinfektionsspender in kräftigen Farben wurden bewusst inszeniert und fungieren als visuelle Highlights, die den Blick vom klinischen Alltag ablenken. Das Ziel des Umbaus war es, eine attraktive, funktionale und patientenfreundliche Klinik zu schaffen, die den Aufenthalt für Patienten und Mitarbeiter gleichermassen angenehm gestaltet.
Nächtliche Piazza für die Stadt Zürich

1871 wurde die Zürcher Bahnhofshalle erstellt. Damals, vor fast 150 Jahren, fuhren noch Dampfzüge in diesem rund 1800 m2 grossen Teil des Bahnhofs ein. Die bekannten Perrons kamen erst viel später dazu. Am öffentlichen Wettbewerb für ein neues Lichtkonzept haben 14 Büros aus dem In- und Ausland teilgenommen. Es galt, in einem Gesamtkonzept die drei Bereiche Bahnhofshalle sowie die Quer- und Perronhalle mit der Beleuchtung optimal zu interpretieren und zu inszenieren.

TAGESLICHT ALS LEITSCHNUR Die gemeinsam mit HHM Basel Elektro Engineering erarbeitete Lösung fokussierte auf ein integrales Lichtkonzept, das neue Orientierungsebenen für den Besucher, den Passagier aber auch für das SBB-Personal schafft. Ein wichtiges Element des Konzepts bildet der natürliche Lichteinfall. Die Perrons und die Bahnhofhalle profitieren am Tag von viel Tageslicht. Diese Tatsache war für die Entwicklung des Kunstlichtkonzepts wichtig. Das Konzept nimmt den Grundgedanken auf und führt ihn in die Nacht hinein. Bei Dämmerung wird das natürliche Licht verstärkt und die Tageslichtnutzung wird verlängert. Nachts wird die gewohnte Lichtführung des Tages für die Nutzer leicht verständlich weitergeführt. Durch digitale Lichtsteuerungen wird die optimale Nutzung der verfügbaren Tageslichtmenge gewährleistet. Mit einbezogen ins Konzept müssen auch Rahmenbedingungen der Auftraggeber. So bestehen z. B. zwingende Richtlinien und Regelwerke der SBB für die Beleuchtung von Bahnhöfen, Gleisfeldern und Tunnels.

DACH WIRD ZUM HIMMEL Ein zentraler Punkt zur Akzentsetzung stellt die grosse Haupthalle dar. Das Lichtkonzept sieht diese als grosse Piazza vor. Im Bereich der Überdachung wird das Dach nachts mittels künstlich erzeugtem Sternenhimmel optisch geöffnet und so eine Nachthimmelsituation simuliert. Jede Leuchte ist einzeln geschaltet und kann gedimmt werden, um einen möglichst realitätsnahen Nachthimmel zu erzeugen. Interessant sind auch die Überlegungen im Bereich der Perrons. Das Lichtband erfüllt dort zwei Funktionen. Zum einen wird die homogene Beleuchtung mit Simulation des Tageslichts gewährt. Zum anderen wird die Perronhalle mit der Architektur und Tragkonstruktion aufgehellt und akzentuiert. Es wäre möglich gewesen, mit steigender Beleuchtungsstärke von Anfang bis Ende des Perrons auf die Personenzahl zu reagieren. Ein anderer Vorteil dieses Szenarios ist, dass sich die Augen des Lokführers beim Einfahren des Zugs an die neue Lichtumgebung gewöhnen können. Die Bedeutung des Lichts wird an einem Konzept wie diesem sichtbar. Es sind weit mehr als nur technische Überlegungen, die das Gute vom Durchschnitt unterscheiden.




Um möglichst grosse Pausenräume zu generieren, erwog die Bauherrschaft der WIR Bank eine komplette Schliessung des bestehenden Lichthofes.

Unser Konzept verzichtet auf die maximal mögliche Nutzungsziffer und gewährleistet mit gestaffelt organisierten Galerien einen Dialog auch zwischen den Etagen.
Der sich nach oben öffnende Luftraum lässt natürliches Tageslicht bis tief ins Gebäude eindringen und wertet die neu gewonnenen Begegnungszonen zusätzlich auf.
Lichtstudie zur Ermittlung des Tageslichteintrages auf den Galerien.






Wettbewerbsbeitrag gemeinsam mit STUDIOPEZ 4. Rang
Im Ortskern von Wollerau gelegen, ist das Bildungs- und Begegnungszentrum durch seinen hohen Grad an öffentlicher Nutzung ein wichtiger Teil des Ortes. Es ist umgeben von einer heterogenen, dörflich geprägten Bebauungsstruktur.
Die Gestaltung der Gesamtanlage sieht vor, das Potential der Parzelle wie Aussicht, Zugänglichkeit, Aussenräume und Belichtung bestmöglich zu entfalten. Darüber hinaus werden die Gebäudevolumen so angeordnet, dass sie sich zurückhaltend aus der Topografie entwickeln. Der Blick zum See wird erlebbar gemacht und das Schulhaus Dorfmatt wird ins Zentrum der neuen Anlage gerückt. Insgesamt bleibt das Schulhaus Dorfmatt als Bestand exponiert und die Raumhaftigkeit der Hanglage wird unterstrichen.
Die Form der neuen Gebäude ergibt sich aus dem vorgefundenen Kontext – den Fluchten und der Ausrichtung der Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft. Das Schulhaus Dorfmatt, das Schulhaus Rungelmatt und das Mehrzweckgebäude beim Bächergässli werden in die Gestaltung integriert, so das ein harmonischer Gesamteindruck entsteht.
Die Funktionen werden auf zwei unterschiedliche Volumen verteilt, eines in Form eines klassischen Riegels und ein weiteres in polygonaler Form. Zwischen den beide Volumen befinden sich im Anschluss an den polygonalen Gebäudeteil zwei terrassierte Geschosse. Durch diese Anordnung werden verschiedenartige Aussenräume für unterschiedlichen Nutzungen ermöglicht.
Die zentral angelegte, grosszügige Treppenanlage verbindet die verschiedenen Ebenen der Gesamtanlage und gewährleistet eine einfache Orientierung auf dem Gelände. Ziel des Entwurfs ist es, mit zwei neuen Gebäudeteilen eine Harmonisierung der Gesamtanlage zu erzielen. Darüber hinaus gilt es, die Qualitäten der Topografie mit den Baukörpern zu stärken.
Der Hauptzugang zum Gelände erfolgt von Süden her über die Gleise zu den Schulhäusern Dorfmatt und Runggelmatt. Die Zugänge sind sowohl für Fussgänger als auch für Fahrzeuge nutzbar. Vom Hauptplatz aus gelangt man zur neuen Aula oder am Schulhaus Dorfmatt vorbei zum neuen Schulgebäude. Alle Zugänge zu den Gebäuden auf der Haupt- und Pausenplatzebene sind durch ein gemeinsames, vorgelagertes Dach wettergeschützt miteinander verbunden.
Das westliche Gebäude beinhaltet die Schulräume sowie das Lernschwimmbecken. Das östliche Gebäude bietet Raum für die Aula im Obergeschoss, für Hort und Mediathek ein Geschoss darunter sowie für die Kinderkrippe im Erdgeschoss.
Die neuen Schulräume werden über den Pausenbereich zwischen dem Schulhaus Dorfmatt und dem Schulhaus Rungelmatt erschlossen. Der Zugang zum Lernschwimmbecken ist sowohl über die zentrale Treppenanlage als auch über einen Zugang auf Erdgeschossniveau möglich. Damit sind separate Eingänge für die öffentliche Nutzung sowie für interne Nutzungen gegeben.

Der Eingang der Aula ist vom Hauptplatz aus durch einen gedeckten Bereich vor dem Gebäude markiert. Hort und Mediathek sind entweder über die zentrale Terrasse oder über das Bächergässli zugänglich. Die Kinderkrippe ist über den Aussenbereich auf Erdgeschossniveau am Ende des Bächergässlis kinderwagengerecht erschlossen.
Über den Hauptplatz ist die Anlieferung für Anlässe in der Aula direkt möglich. Die Aula öffnet sich zum Hauptplatz und so kann diese Fläche bei grösseren Veranstaltungen mit einbezogen werden.
In der darunter liegenden Etage sind Hortbereich und die von Hort und Kinderkrippe gemeinsam genutzten Räume untergebracht. Hier befindet sich auch die Mediathek. Sie ist in der Basisoption weit in den Hang hinein gebaut. Dadurch kann ohne Änderung der äusseren Erscheinung in der reduzierten Variante eine klassische Schulbibliothek ausgeführt werden. Über Oblichter ist die natürliche Belichtung der Mediathek gewährleistet.
Zentral im Gebäude angeordnet ist die Küche, welche somit die Versorgung der Bereiche von Kinderhort und Kinderkrippe als auch der Aula bei Veranstaltungen ermöglicht. Zusätzlich gibt es auf dieser Ebene einen Zugang über die Terrasse im Zentrum der Anlage.
In der unteren Etage befindet sich die Kinderkrippe mit angeschlossenen Nebenräumen. Der eigene Aussenspielbereich erstreckt sich über die gesamte Gebäudelänge und ist Richtung Zürichsee angelegt.
Beim Schulgebäude sind die fünf Klassenräume auf dem Niveau des bestehenden Pausenbereiches untergebracht. Sie sind nach Osten und Westen ausgerichtet und bilden ein zusammenhängendes System aus Klassen- und Gruppenräumen, die flexibel aufteilbar und nutzbar sind. Möglich ist auch eine Clusterbildung mit zwei gegenüber liegenden Klassen, oder Klassen- und Gruppenräumen. Ebenfalls denkbar sind grössere Lernlandschaften über zwei Klassen- und einem Gruppenraum.
Wettbewerb für ein Bordell mit Barbetrieb 2. Rang



Umnutzung eines Mehrfamilienhauses in ein Wohnhotel. Das bestehende Wohngebäude liegt an der vielbefahrenen Nauenstrasse in Basel. Durch das bestehende Postgebäude wird die Westfassade stark verschatteten, wir entschieden uns daher für eine Aufstockung. Die abgeschrägte Dachform ergibt sich aus dem maximal möglichen Bauvolumen. Um einer Übernutzung entgegenzuwirken, wurde ein Teil des ersten Obergeschosses rückgebaut.


Die zentrale und perfekt angebundenen Lage bewegte uns zu einer Grundrissorganisation, die hauptsächlich auf kleine Wohneinheiten für Pendler abzielt. Das äusserst attraktive Attikageschoss und die neu gewonnenen Flächen der Aufstockung eignen sich aber auch hervorragend für Loft- und Maisonett-Wohnungen. Die beiden bestehenden Liftschächte werden erweitert und die Kabinen durch grosszügige Fahrstühle mit Durchladung ersetzt. Dadurch wird in diversen Wohnungen auch eine direkte Erschliessung über den Aufzug ermöglicht.
Im Erdgeschoss sind Stellplätze, Lager und Verkaufsräume angesiedelt. Weil der Rückbau eine ausreichende Belichtung gewährleistet, kann das 1. Obergeschoss jetzt auch für Büros genutzt werden.
Die Regelgeschosse beinhalten unterschiedliche Wohneinheiten, wobei sich in den attraktiven Lagen 4 beziehungsweise 3-Zimmerwohnungen befinden. Die übrigen Flächen belegen 1.5-Zimmerwohnungen mit 65 bzw. 45 m² Wohnfläche.
Im Attikageschoss befinden sich eine 5.5-Zimmer Duplex Wohnung mit Dachterrasse, zwei 4-Zimmerwohnungen, zwei 3-Zimmerwohnungen und eine 2-Raumwohnung. Darüber liegen in der Dachaufstockung zwei 6.5-Zimmer Maisonette Wohnungen, zwei Maisonetten mit 5.5 Zimmern und zwei Wohnungen mit drei Räumen.
Projektentwicklung für preiswerten Wohnungsbau. Die drei Hauszeilen befinden sich an ruhiger Lage am südwestlichen Ortsrand von Rümlingen in direkter Nähe zum Waldgebiet Cholhholz. Das Ensemble umfasst insgesamt 16 Einfamilienhäuser. Die Erschliessung der Anlage erfolgt über den Ballmerweg direkt bis zu den Auto- oder zu den Fahrradstellplätzen. Jedes Haus hat 4.5 Zimmer, verteilt auf drei Geschossen inklusive Attika. Ausserdem verfügt jede Einheit über einen eigenen Garten.


ie Anlage orientiert sich am gewachsenen Terrain und ist in drei Haustypen organisiert. Typ A, B und C, wobei C eine gespiegelte Variante von Haustyp A ist. Die Versionen A und B sind jeweils abwechselnd gestaffelt. Das hat zur Folge, dass die Dachterrassen bei jedem Gebäude nicht vom Nachbar einsehbar sind. Bei Haustyp A befindet sich der Wohn-Essbereich im Obergeschoss, beim Typ B im Erdgeschoss. Dadurch ist der Terrassenbereich auch im Erdgeschoss privat. Die einzelnen Gartenbereiche sind ebenfalls durch die Höhenstaffelung klar vom Nachbarn getrennt.
Jedes Haus hat drei Schlafzimmer sowie einen separaten Ankleideraum und ein Réduit. Es gibt jeweils ein Badezimmer mit Badewanne und WC, sowie eine separate Dusche mit WC. Durch die offenen Wohnetage mit zweiseitiger Belichtung und Balkon wird grosszügiges, modernes Wohnen möglich. Im Untergeschoss befinden sich ein grosser Keller mit Hobby- und Waschraum. Neben dem oberirdischen, «offiziellen» Hauseingang führt ein gedeckter Zugang von den Autostellplätzen über den Keller direkt ins Treppenhaus und die moderne Wohnküche.

Haustyp A
Gesamtfläche 145 m2 exklusiv Einstellhallenplatz.
Attikageschoss
Studio: 11 m2, Dachterrasse: 8 m2
Obergeschoss
Woh- | Koch- | Essbereich : 40 m2, Balkon | Réduit: 4 m2
Erdgeschoss
Entrée | Gedeckter Sitzplatz | Gang: 19 m2, Zimmer 1 | Zimmer 2 | Bad | WC: 28 m2
Untergeschoss
Hobbyraum | Waschküche: 35 m2


Haustyp B
Gesamtfläche 142 m2 exklusiv Einstellhallenplatz.
Attikageschoss
Studio: 11 m2, Dachterrasse: 8 m2
Obergeschoss
Zimmer 1 | Zimmer 2 | Bad: 32 m2, Balkon | Gang: 7 m2
Erdgeschoss
Entrée | Gang | WC: 6 m2, Wohn- | Koch- | Essbereich: 43 m2
Untergeschoss
Hobbyraum | Waschküche: 35 m2
Neubau auf einem bestehenden Ladengeschäft mit Tiefgarage. Unter Berücksichtigung der bestehenden Tragstruktur wurde ein Volumen entwickelt, das sich sowohl statisch als auch städtebaulich in die Umgebung einpasst und für alle Wohneinheiten maximale Privatsphäre gewährleistet. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Planung war die Schaffung einer Verbindung zwischen Rheinfelder und Muttenzerstrasse. Das zentral organisierte Treppenhaus ist im Sockel und Erdgeschoss auch für Passanten geöffnet, wodurch die neu eingerichteten Kurzzeitparkplätze und Ladesäulen an der Rheinfelderstrasse auf direktem Weg mit der Ladenpassage im Sockelgeschoss verbunden sind.








Durch Upcycling wird der ikonische Reinigungsmittelbehälter neu interpretiert und zu einer funktionalen, modernen Beleuchtungslösung umgewandelt.

Ein besonderes Highlight dieser Leuchte ist der speziell entwickelte Schalter, der direkt im Flaschendeckel integriert wurde. Dieser Mechanismus ermöglicht es, die Lampe durch einfaches Hochziehen und Runterdrücken des Deckels ein- und auszuschalten – eine clevere und benutzerfreundliche Lösung, die das Design der Flasche nicht stört.


HANDY wurde in Zusammenarbeit mit INMOKO für die Blickfang in Basel entwickelt und leuchtet besonders gerne in Küchen und Schlafzimmern.

Beim Umbau und der Sanierung dieses denkmalgeschützten Hauses in Binningen lag der Fokus auf der gartenseitigen Südfassade.

Um die Wohnfläche zu erweitern, wurde der Laubenbereich komplett geöffnet und die Gebäudehülle nach aussen verlegt. In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege entstand eine moderne Holzfassade mit grosser Fensterfront, die den Wohnraum optisch und funktional aufwertet.
Im Inneren bleibt die ursprüngliche Aussenwand als tragende Konstruktion sichtbar und verbindet historische Substanz mit modernem Design.


Das Treppenhaus und das Entrée des Hauses spiegeln den gelungenen Mix aus Alt und Neu wider.

In Küche und Badezimmer wurde ein kontrastierendes Konzept umgesetzt: auffällig gemusterte Zementfliesen treffen auf dezentes, modernes Mobiliar.


Durch die Sanierung der Fassade und die Öffnung des Laubenbereichs konnte die Wohnfläche erweitert und gleichzeitig aufgewertet werden. Die Kombination aus historischer Substanz und neuen optischen Impulsen sorgt für ein Zuhause, das sowohl komfortabel als auch stilvoll ist.
Der Entwurf im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs ist eine Morphologie zwischen offener Blockstruktur im Osten und geschlossenem Blockrand im Westen. Volumetrisch ist die viergeschossige Anlage eine Fortsetzung der bereits bestehenden Riegel auf Baufeld 10 und ergänzt diese städtebaulich zu einem Hof. Zwei aus dem Raster gedrehte Gebäudewinkel rahmen einen durch grünten Innenhof und orientieren sich dabei am südlich gelegenen Chaponnière-Park. Durch die Drehung öffnen sich die Blockkanten und der Innenraum gewinnt an Dynamik. Die ausgedehnten Baukörper winden sich, der Topografie folgend, hinab bis zum Le-Corbusier-Platz. Lang gezogene Bandfenster prägen die höhenversetzten Ansichten und verleihen den Fassaden ein homogenes Aussehen. Eingeschnittene Dachterrassen, Loggien und Balkonelemente vitalisieren die Hülle und nehmen den Gebäuden ihre Massivität.

Offene Eingänge erlauben den Zugang zum Innenhof und bilden einen gedeckten Vorbereich zur Hauseingangstür. Ein abschliessbarer Raum ist am Ende des Durchgangs angeordnet. Erschlossen werden die Dreispänner durch eine gut belichtete Treppenanlagen mit Lift. Alle Wohnungen haben ein grosszügiges Entrée mit breitem Gang und den daran aufgereihten Räumen. Je zwei Einheiten sind zweiseitig belichtet. Dort bilden Wohnen, Essen und Kochen einen langen durchgesteckten Raum mit stirnseitiger Loggia. Die zentral gelegenen Wohnungen sind einseitig orientiert und haben jeweils einen Balkon. Durch den Wechsel von Balkonen und Loggien werden intime Aussenräume gewährleistet und die modulare Struktur der Wohnungen bietet unzählige Variations- und Kombinationsmöglichkeiten.
Inspiriert von Kragarmregalen entstand die Idee für einen flexiblen Tisch. Zwei Tablare ergänzen die Tischfläche und lassen sich je nach Bedürfnis anpassen, sowohl horizontal als auch vertikal. Somit sind selbst in der Raumsparkonfiguration beide Erweiterungselemente verfügbar und müssen nicht wie bei herkömmlichen Ausziehtischen nutzlos unter der Arbeitsplatte verschwinden.
Des Weiteren lassen sich mehrere Tische verbinden, beispielsweise als Arbeitsinseln oder Konferenztische. Die speziell für den Tisch entwickelten Aluminiumprofile erlauben es ausserdem, Kabel und Netzteile, aber auch die Ergänzungsteile versteckt unter der Tischfläche zu versorgen.
Entwicklung und Design für INMOKO




Der Wettbewerbsbeitrag orientiert sich an der Geschichte der Zwangsarbeiter und den örtlichen Gegebenheiten. Als Material dienen Findlingen, die im See zu Steinmännchen geschichtet werden. Die Silhouette der Steinskulptur wirkt lebendig und erinnert an die Menschen, die an diesem Ort vor 60 Jahren zur Arbeit gezwungen wurden. Die Gruppe im See wird zur Familie. Sie ist im Bereich des ehemaligen Lagers aufgestellt und lässt so den Ort wieder sichtbar werden.

In der jüdischen Tradition werden Steine statt Blumen auf Grabmäler gelegt, ausserdem sind Steine das Material, welches hier durch die Zwangsarbeiter bewegt wurde. In Österreich gibt es eine lange Tradition der sogenannten „Stoamandl“, sie dienen als Markierungspunkte oder Wegweiser. Im See zeigen die Figuren den in Vergessenheit geratenen Ort, auf dem Friedhof und bei der Glanzfabrik wird jeweils ein einzelner grosser Findling mit eingravierten Gedenkschriften platziert. Diese Fragmente schaffen die Verbindung zum Mahnmal auf dem See.
Erinnerungsstätte an der Grenze zur Europäischen Zentralbank bei der Grossmarkthalle in Frankfurt. Der Entwurf basiert auf dem geplanten Zaun um die EZB und versteht sich als Skulptur in der Landschaft mit fragmentierten Grafiken und Texten. Der Bereich der Deportation ist aus Sicherheitsgründen heute nicht mehr zugänglich, die Bilder auf der Umzäunung bringen die Vergangenheit des Ortes zurück ins Gedächtnis.

Sie zeigen den Abtransport der Juden, wie er im Bereich vor der Grossmarkthalle stattgefunden hat und stellen durch ihre Lebensgrösse die Verbindung zum Passanten her. Je nach Blickrichtung erscheinen die Motive anders und es überlagert sich Geschichte mit Gegenwart. Beim Vorübergehen erlebt man den rhythmisch wechselnden Lichteinfall wie bei einem fahrenden Zug. Der Schattenwurf auf dem Boden erinnert an Bahnschwellen und verstärkt diese Assoziation. Jedes Zaunelement steht symbolisch für einen deportierten Zwangsarbeiter.

Der Wettbewerbsbeitrag «Weg der Freiheit» besteht aus einer weissen Schale aus poliertem Stahlbeton und ist für Besucher über einen unterirdischen Gang erschlossen. Der Eingang schneidet in das bestehende Fundament ein und führt hinab durch einen leicht gekrümmten Gang. Die Biegung lässt die Unterführung endlos erscheinen und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. Im Boden sind die Jahreszahlen von 1948 bis 1989 eingelassen, parallel dazu gibt es Informationen an den Wänden.

Licht am Ende des Tunnels leitet in die sich öffnende Skulptur. Ein spiralförmiger Weg mit Inschriften zu den Ereignissen der Wiedervereinigung verläuft bis zum oberen Rand der Schale. Die sich weitende Form vermittelt ein Gefühl der Freiheit. Auf der ringförmigen Aussichtsplattform blickt der Besucher auf das wiederaufgebaute Schloss und die Überreste des alten Reiterdenkmals. In der rund umlaufenden Brüstung steht die deutsche Nationalhymne «Einigkeit und Recht und Freiheit».

Der Blick zurück in den Trichter veranschaulicht die Solidarität der Bürger, die sich zu einer Protestbewegung zusammengeschlossen hatten. Nach oben nimmt die Zahl der Menschen stetig zu und es bildet sich schliesslich ein Kreis. Der Weg zum Licht in Verbindung mit der sich aufweitenden, runden Form symbolisiert die Freiheit und Einheit, die durch die Bevölkerung 1989 erkämpft wurde.
Als Nachtrag hier noch eine Glosse von Frank Blenz, veröffentlicht am 24. Februar 2024 auf den Nachdenkseiten. Aus unserer Sicht weist die sogenannte Einheitswippe interessante formale Ähnlichkeiten zu unserem Entwurf auf und wir erinnern hiermit gerne an den ersten Wettbewerb von 2009.

Im Wettbewerbsprogramm vom 19. Dezember 2008 steht: «Unter allen Teilnehmern (…), die einen Entwurf vorlegen (…), werden insgesamt 100.000,– € (…) verteilt. Für Preise und Ankäufe stehen zusätzlich 60.000,– Euro (…) zur Verfügung.»

Unter den insgesamt 533 eingesendeten Vorschlägen von zum Teil renommierten Architekturbüros und Künstlern konnte aber kein einziger Beitrag für die weitere Ausarbeitung gefunden werden. Also gingen alle Teilnehmer der ersten Runde leer aus und am 9. Februar 2010 wurde ein neuer Wettbewerb mit erlesenem Teilnehmerfeld ausgelobt, diesmal allerdings mit geistiger Unterstützung eines frei verfügbaren Ideenfundus von 533 Wettbewerbsbeiträgen.
Nach dieser Erfahrung haben wir uns als damals junges Architekturbüro entschieden, öffentliche Wettbewerbe in Deutschland zu meiden, und haben unsere Tätigkeit schliesslich komplett in die Schweiz verlagert.
Nachdem uns von unzählig getesteten Regalsystemen keines vollends überzeugen konnte, machten wir uns an die Entwicklung einer eigenen Lösung. Wir experimentierten mit unterschiedlichsten Formen und Materialien und kamen schliesslich zu dem schlichten Ergebnis, Würfel aus Holz. Klingt nicht wirklich neu, der Mehrwert steckt aber im Detail.



Entwicklung und Design für INMOKO
Recycling Konzeptleuchte aus Alltagsgegenständen.


Stadtplanung im Rahmen der Bahnhofsumgestaltung in Karlsruhe.

Turm für das Fest aus 2000 Getränkekästen

Der temporäre Pavillon wurde für das Fest 2006 in Karlsruhe errichtet und bildete den Kern der Karlsberg Arena. Durch seine auffällige Form war er ein Publikumsmagnet, was bei Nacht durch eine pulsierende Innenbeleuchtung und Nebel verstärkt wurde.




Auf 30 Quadratmetern Grundfläche vereinte der 11 Meter hohe Zylinder Chillout Lounge und Verkaufsfläche für Karlsberg Getränke. Eine aufgespannte Plane bildete den oberen Abschluss. Hülle und Einrichtung bestanden aus insgesamt 2000 handelsüblichen Getränkekisten die mit Gewindestangen versetzt miteinander verbunden waren.



Um dieses Projekt im öffentlichen Raum zu realisieren waren auch statische Berechnungen erforderlich, insbesondere mussten die Kunststoffkästen auf ihre Biege und Zugfestigkeit sowohl einzeln als auch im Verbund geprüft werden.



Das Budget war klein, die Zeit war kurz und alle verfügbaren Labore waren geschlossen, also schritten wir selbst zur Tat. Mit improvisierten Versuchsaufbauten ermittelten wir alle notwendigen Daten um später mit der Finite Elemente Methode die statischen Berechnungen anstellen zu können.


Erdanker waren aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht möglich, daher wurden gegen das Abheben bei Windlast die unteren Kistenreihen mit Knochensteinen beschwert. Zur Stabilisierung des oberen Abschlusses wurde ein Ring aus Baudielen direkt vor Ort eingepasst und mit Drahtseilen ausgesteift.

Aus dem Bedürfnis nach einem mobilen und kompakten Arbeitsplatz entstand dieser etwas andere Sekretär. Neben zwei ergonomisch optimierten Arbeitshöhen bietet er Raum für Ordner, Drucker, Ladegeräte und Kabel. Es finden aber auch Projektmappen bis zum Format A3 in ihm Platz.
Entwicklung und Design für INMOKO
BARAL ist ein einzigartiges und nachhaltiges Getränkedepot und Leuchttisch, das aus einer gebrauchten Öltonne gefertigt wird. Dieses aussergewöhnliche Möbelstück vereint Vintage-Charme mit modernem Design und bietet eine effektvolle Präsentation für Cocktails, Getränke und Snacks.


Dank seiner innovativen Beleuchtung wird BARAL zu einem echten Hingucker in jeder Bar, Lounge oder auf Events. Das nachhaltige Design aus recycelten Materialien bringt nicht nur eine umweltfreundliche Note mit sich, sondern sorgt auch für eine einzigartige Atmosphäre.
Ob für private Feiern, Gastronomie oder als dekorativer Thekenbereich – BARAL sorgt für das gewisse Extra in jeder Einrichtung. Es setzt Getränke perfekt in Szene und schafft eine unvergessliche Atmosphäre.