2510 Aarburg Kirchgasse: Entwicklung und Visualisierung
Mit der Konzeptstudie zur Umnutzung und Signaletik soll der bestehende Zugang zur Kirchenterrasse in Aarburg aufgewertet und der vorgelagerte Platz mit dem bestehenden öffentlichen WC zu einem attraktiven und vielseitig nutzbaren Aufenthaltsort weiterentwickelt werden.
Im Zentrum des Konzepts steht die Aktivierung der vorhandenen Felsformation, die künftig für Sportkletterer erschlossen werden soll. Ergänzt wird das Angebot durch einen öffentlichen Trinkbrunnen für Velofahrer, eine Sitzbank sowie eine Informationstafel mit Wanderrouten aus der Umgebung. So entsteht ein Ort, der unterschiedliche Nutzergruppen zusammenbringt und die Qualitäten des bestehenden Ortes neu erlebbar macht.

Auch die bestehenden WC-Räumlichkeiten werden neu organisiert: Eine Anlage bleibt als öffentliches, all-gender- und hindernisgerechtes WC erhalten. Die zweite wird umgenutzt und dient künftig als Umkleide- und Lagermöglichkeit für Klettermaterial.
Die Signaletik verbindet den Ort mit seiner Umgebung und der reformierten Kirche. Ein Schaukasten der Kirchgemeinde an der Wand in Richtung Höhleneingang bietet Raum für Informationen und Mitteilungen. Auf dem Vordach weist eine Beschriftung mit Pfeil nach oben auf die «Reformierte Kirche Aarburg» und den Zugang zur Kirchenterrasse hin.

Als eigenständiges Zeichen erhält der Höhleneingang eine Leuchtschrift im Stil einer einfachen Handschrift mit dem Schriftzug «1UP». Sie setzt einen spielerischen Akzent und verleiht dem Ort eine unverwechselbare Identität.
Die Studie versteht den Platz als Schnittstelle zwischen Kirche, Freizeit und öffentlichem Raum. Durch gezielte Eingriffe und eine klare Signaletik wird ein bestehender Durchgangsort zu einem einladenden Treffpunkt mit neuen Nutzungsmöglichkeiten.